Treibt Cloud Computing die Digitalisierung an?

Carmen Ilgen
Posted by Carmen Ilgen on Jul 6, 2021 11:27:15 AM

Mit zunehmender Digitalisierung und den steigenden Markt- und Kundenanforderungen wachsen die Anforderungen an die Informationssysteme sowie der Bedarf an Rechenleistung und Speicherkapazität. Immer mehr Unternehmen benötigen und fordern eine flexible und skalierbare Hardware- und Software-Infrastruktur.

Und genau das bietet Cloud Computing.

Beim Cloud Computing werden u. a. Daten, Dienste, Speicherplatz, Software nicht mehr lokal auf Firmen-Servern gespeichert, sondern bei einem externen Dienstleister. Unternehmen mieten die IT-Leistungen wie Software oder Server „nur“ noch. Dabei stellt der Cloud-Anbieter die Hardware sowie Dienste auf seinen Servern zur Verfügung. Bei IT-Leistungen aus der Cloud können Anwendungen den Unternehmensanforderungen entsprechend flexibel nach oben und unten angepasst werden und das Unternehmen muss sich weder um den Betrieb noch die Wartung kümmern.

Cloud Computing gibt es schon seit einiger Zeit, aber in den letzten Jahren hat es immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Ängste und Hemmnisse wie: Sicherheitsbedenken, Unklarheit hinsichtlich der Rechtslage und Befürchtungen bezüglich unberechtigtem Zugriff auf sensible Daten werden weniger. 2020 gaben laut der Statista-Studie 82 Prozent der Befragten an, dass sie bereits Cloud-Dienste (Private- oder Public-Cloud) in ihrem Unternehmen einsetzen.

Nutzung-Cloud-Computing-Entwicklung

Cloud-Anwendungen setzten sich immer mehr durch. Der Geschäftsführer der Bitkom Research sagt, dass Unternehmen verstanden haben, dass Cloud Computing eine grundlegende Technologie für das Geschäft von morgen ist. Auch Corona hat mit Homeoffice, Webkonferenzen und E-Learning noch einmal klarer die folgenden Stärken und Vorteile hervorgehoben:

  • Kostenersparnis: Durch das Mieten entfallen hohe Investitionskosten und Softwareaktualisierung, Instandhaltung sowie Support sind bereits inklusive. Außerdem wird nutzungsabhängig abgerechnet, d. h. für das Unternehmen werden die Kosten kalkulierbar und eine langfristige Kapitalbindung im Unternehmen entfällt.
  • Skalierung: Flexible Regulierbarkeit von Rechenleistung oder Speicherkapazität (z. B. kann bei Nutzungsspitzen schnell reagiert werden).
  • Produktivität: Ressourcen im Unternehmen werden frei, da zeitaufwändige Verwaltungsaufgaben in der IT entfallen.
  • Risikominimierung: Der Cloud-Anbieter muss die Garantie für Systemverfügbarkeit sowie die Datensicherheit und Disaster Recovery übernehmen.
  • Zusammenarbeit: Mitarbeiter können – je nach Zugriffsberechtigung - unabhängig vom Standort und Zeit stets auf synchronisierte Daten und Informationen zugreifen. Und dies gleichzeitig.

Die Relevanz der Cloud als Treiber der Digitalisierung bestätigt auch der „Cloud-Monitor 2020“, eine Studie der Bitkom Research GmbH im Auftrag der Wirtschaftsprüfergesellschaft und Managementberatung KPMG.

Die Studie sagt u. a., dass Cloud Computing bei 87 % der befragten Unternehmen mit einem mittleren bis sehr großen Beitrag zur Digitalisierung des Unternehmens insgesamt beiträgt. Ebenso sehen 74 % in den Cloud Technologien einen Treiber für die Digitalisierung ihrer internen Prozesse.

Digitalisierung-Cloud-Computing-Fakten

 

Wir können also sagen: Cloud wird als Rückgrat der digitalen Geschäftsmodelle gesehen.

Immer mehr Unternehmen erkennen Cloud Computing als Chance. Für sie ist die Cloud nicht nur ein Tool, um Kosten zu sparen, agiler und vernetzt zu arbeiten, sondern sie entwickeln Cloud-Business-Modelle, die zur Wertschöpfung beitragen.

 

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TERMINE und INFOS

 

Bildquelle: www.pixabay.com, Statista, bitkom

 

Topics: Lösungen, Digitalisierung, Cloud

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